“Herr Schwers – Another Stein on the Bullenschwein”
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erscheint, wenn man es dort direkt beterachten will, weil man das ja keinem zumuten kann, weil aber das Verlinken von extern noch einfach so möglich ist, zeige ich auch mal ein Video. Well done, Herr Schwers!
Und da hacken alle immer auf kik rum, so von wegen schlechter Bezahlung der Mitarbeiter und so. Ein Cent pro Einkauf für die Erdbebenopfer von Haiti — ich bin echt beeindruckt ob solcher Menschenfreundlichkeit. Vorbildlich. Ich hoffe, da marschieren viele mit gutem Beispiel mit.
Tja, so kann eine versteckte Preiserhöhung nach hinten losgehen. In besagtem Produkt sind zwar nach wie vor 40 Teebeutel in der Packung, dafür aber nur noch 2,25g in jedem Beutel, statt wie früher 3g. Und wissen Sie was, liebe Firma Milford? Jetzt schmeckt Ihr Tee in diesem Haushalt auch niemandem mehr. Und wird folglich auch nicht mehr gekauft. Eigentlich schade.
Das ist wirklich schön. Die Niederlande wollen die Kfz-Steuer jetzt absolut gerecht und umweltfreundlichen gestalten, indem pro gefahrenem Kilometer abgerechnet wird, nicht mehr so pauschal.
Damit das alles auch klappt, hat man sich etwas tolles ausgedacht: Jedes Fahrzeug bekommt ein GPS-System, das die gefahrenen Kilometer an die Steuerbehörde funkt, welche dann entsprechend vom Konto abbucht.
Klingt gruselig, aber eigentlich kann da ja nichts schiefgehen, denn:
Informationen über den Streckenverlauf sollen aus Datenschutzgründen nicht gespeichert werden. “Uns interessiert nicht, wo Sie gewesen sind”, meint ein Regierungssprecher.
Da bin ich ja beruhigt. Warten wir mal den ersten niederländischen Kindesentführungsfall nach Einführung des Systems ab. Und danach sehen wir mal weiter, ob es wen interessiert, wo wer gewesen ist.
hiermit möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich ab sofort keinerlei Beförderungsentgelte mehr bezahlen werde, die Sie verlangen, wenn man Ihre Bahnen benutzt.
Der Grund meiner Entscheidung ist, dass ich neulich Opfer Ihrer Kooperation mit der Karnevalskapelle De Höhner wurde, als ich als Insasse einer S-Bahn über die Hohenzollernbrücke Richtung Kölner Hauptbahnhof rollte. Aus heiterem Himmel erklang plötzlich ein sogenanntes Jingle, welches ausgerechnet von besagter Karnevalskapelle gesingsangt wurde. Plötzlich hatte ich Henning Krautmacher in den Ohren und direkt wieder Bilder vor mir, die einfach nur schrecklich sind. Ich meine, schauen Sie sich doch einmal die Bilder der Karnevalisten auf der Startseite ihrer Homepage an (in der linken Spalte zum Vergrößern einfach draufklicken)! Solche Bilder möchte ich doch nicht vor Augen haben, vor allem gegen 10 Uhr morgens. Das verhagelt mir doch den ganzen Tag.
Wie gesagt, zur Strafe werde ich kein Fahrgeld mehr entrichten. Und dabei kommen Sie, liebe Bahn, noch wirklich gut weg, denn eigentlich sollte ich Sie auf Schmerzensgeld verklagen. Und jedes Gericht gäbe mir Recht.
Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins “Der Spiegel” die umstrittene Online-Durchsuchung offenbar im großen Umfang zur Spionage eingesetzt. BND-internen Informationen zufolge seien in den vergangenen Jahren in mindestens 2500 Fällen Computer im Ausland infiltriert worden, meldete das Hamburger Magazin am Samstag. Dabei seien zum Teil Festplatteninhalte heimlich kopiert und nach Pullach übermittelt worden. In anderen Operationen seien sogenannte Keylogger installiert worden, mit denen Tastatureingaben mitverfolgt und dadurch Passwörter für E-Mail-Fächer gewonnen werden können.
Es ist die Aufgabe der Regierungschefin, das neue Jahr mit Worten wie laues Spülwasser zu begrüßen und zu versuchen, den Bundespräsidenten, der ja bereits Weihnachten seine “Gedanken” auf die wehrlose Nation loslassen durfte, noch blablatechnisch zu unterbieten. Ja, ich weiß, dass das schwierig ist, nicht nur, aber vor allem bei unserem momentanen Staatsoberhaupt.
Insofern muss man da Verständnis für die Kanzlerin der Herzen aufbringen, zumal sie ja jetzt auch nicht ein so begnadeter Redner ist wie beispielsweise Wehner oder Honecker es waren. Klar verstehe ich auch, dass man da die Finanzkrise anspricht, mit Peitschenknall den Hochmut der Manager geißelt (“Finanzielle Exzesse ohne soziales Verantwortungsbewusstsein, das Verlieren von Maß und Mitte mancher Banker und Manager – wahrlich nicht aller [...].”), dass wir alle mit anpacken müssen usw.usf.
Worthülsen, wie sie in Reden stehen.
Den Satz
Die Welt hat über ihre Verhältnisse gelebt.
allerdings hätte ich gerne mal genauer erklärt gehabt: Welche Welt, Frau Merkel? Die ganze, weil wir doch alle One World sind? Die Neger in Afrika? Oder doch nur die Industriestaaten? Oder wie jetzt?
Es gibt ganze Bücher über “Pop und Dekonstruktion”. Da geht es dann darum, dass man sich eine Sache, in dem Zusammenhang also meistens: einen anderleuts Song, nimmt und ihn völlig auseinandernimmt, verfremdet, bis er einem selbst “gehört”. Sozusagen zumindest. In solchem Geschreibsel werden dann die Residents, mitunter die Who, und alle möglichen anderen bemüht.
Aber wie man einen Song WIRKLICH fertig macht, zeigen uns die Bläck Fööss. Hier das Original von Bob Dylan. Und hier die Coverversion von den Bläck Fööss.
Wahrhaft meisterlich.
schlagzeile christian klar bild zeitung 20.12.2008
Eure heutige* Schlagzeile ist ja wirklich toll geworden: schwarz hinterlegt, ein großes Portrait von Chistian Klar, daneben in ganz großen Lettern “Terrorist Klar frei!” und in etwas weniger großen Lettern “Er könnte morgen Ihr Nachbar sein…” Gut gemacht. Das schürt Angst. Vor den bösen Terroristen, die unsere Freiheit bedrohen und so. Da zuckt der Mensch von der Straße zusammen und ihn schaudert’s.
Wobei ich mich frage, warum. Denn seien wir mal ehrlich: Wo ist denn das Problem, Herrn Klar zum Nachbarn zu haben? Dreht der die Musik immer zu laut auf? Putzt der in der Kehrwoche nicht die Treppe? Trennt der seinen Müll nicht? Kurzum: Bestehen berechtigte Zweifel, dass der Chrissie nach 26 Jahren betreuten Wohnens nicht mehr weiß, wie man sich den Nachbarn gegenüber verhält?
Gut, ich verstehe ja, dass man den Mann nicht als Nachbarn haben will, wenn man beispielsweise Chef der Deutschen Bank oder Generalbundesanwaltschaftsirgendwas oder Kanzlerin oder Kai Dieckmann ist. Dafür habe ich ja glatt Verständnis. Ich wette, Klar würde jeden Abend brechend laut seine alten Ton-Steine-Scherben-Platten hören, bevor um 2 Uhr morgens dann die “Internationale” in der Amiga-Aufnahme des Sozialistischen Fanfaren-Korps Karl-Marx-Stadt folgen würde, nur um Euch zu ärgern. Wahrhaft schauderlich, der Gedanke.
Aber, bitteschön: Lasst den Mann doch erst mal eine Wohnung in Euren Villenvierteln finden und dann tatsächlich Krach machen, bevor Ihr hier arme Bürger mit Euren Panikschlagzeilen nervt.
Denn seien wir mal ehrlich: Was hat der durchschnittliche Leser Eurer Postille von Herrn Klar zu befürchten? Nichts? Von einem – vollkommen berechtigten – Schlag in die Fresse, wenn der Leser die letzte Eurer unappetitlichen Schlagzeilen unreflektiert in die Welt hinausposaunt, abgesehen? Hm? Nichts, oder? Also doch nur doofe Stimmungs- gepaart mit Panikmache, Bildzeitung? Ist ja echt mal was neues.