Oder Mao. Oder Honecker. Schäuble hingegen wird sich freuen.
Wie Heise meldet, sehen uns die Briten auf der Überwachungsautobahn nicht mal mehr im Rückspiegel:
Für die Hungerhill School in Doncaster, South Yorkshire, geht angeblich die Sicherheit der Schüler über alles. So gibt es beispielsweise das System “Sicherheit für die Kinder an der Schule”, bei dem Eltern vial E-Mail, SMS und/oder automatischen Telefonbotschaften benachrichtigt werden, wenn die Kinder sich nicht ordnungsgemäß gemeldet haben. Die Eltern sind dann verpflichtet, möglichst umgehend den Grund der Abwesenheit mitzuteilen.
Pionier ist die Schule mit einem Projekt, bei dem der Aufenthaltsort von Schülern durch Chips, die in ihren Schuluniformen eingenäht sind, von den Lehrern festgestellt werden kann. Seit acht Monaten werden die RFID-Chips bei zehn Schülern getestet. Auf ihren Handheld-Computern können die Lehrer sehen, in welchem Klassenzimmer sich die Schüler aufhalten. Verbunden ist die Information jeweils mit einem Bild des Schülers und Informationen über seine schulischen Leistungen. Mit dem Chip kann man auch einzelnen Schülern den Zugang zu bestimmten Räumen in der Schule verwehren.
Naja, die werden sich noch freuen über die Generationen völlig unselbständigen Menschenmaterials, welches sie da heranzüchten, das wird wohl nicht mal mehr als Befehlsempfänger taugen.
Aber einige Eltern meckern wohl sogar schon rum, doch natürlich völlig unberechtigt:
Der Direktor der Schule trat diesen “Missverständnissen” in einem Brief an die Eltern entgegen. Es handelte sich keineswegs um ein “Big Brother”-System, versichert er, es werde auch nicht jeder Schritt der Schüler verfolgt. “Das System”, so der Direktor, “dringt in keiner Weise in die Privatsphäre der Schüler ein.”
Klar. Logo. Da hätten die Meckereltern mit ein bisschen Nachdenken ja auch mal draufkommen können.