Archiv der ‘Musik’-Kategorie

Schweinebullen

Weil bei Youtube immer nur die Meldung

“Herr Schwers – Another Stein on the Bullenschwein”
Dieses Video bzw. diese Gruppe enthält möglicherweise Inhalte, die für einige Nutzer unangemessen sein können, und wurde daher von der YouTube-Community gemeldet.
Damit du dieses Video oder diese Gruppe anzeigen kannst, musst du bestätigen, dass du mindestens 18 Jahre alt bist, indem du dich anmeldest oder ein Konto erstellst.”

erscheint, wenn man es dort direkt beterachten will, weil man das ja keinem zumuten kann, weil aber das Verlinken von extern noch einfach so möglich ist, zeige ich auch mal ein Video. Well done, Herr Schwers!

Montag, März 8th, 2010

So geht das

Es gibt ganze Bücher über “Pop und Dekonstruktion”. Da geht es dann darum, dass man sich eine Sache, in dem Zusammenhang also meistens: einen anderleuts Song, nimmt und ihn völlig auseinandernimmt, verfremdet, bis er einem selbst “gehört”. Sozusagen zumindest. In solchem Geschreibsel werden dann die Residents, mitunter die Who, und alle möglichen anderen bemüht.
Aber wie man einen Song WIRKLICH fertig macht, zeigen uns die Bläck Fööss.
Hier das Original von Bob Dylan. Und hier die Coverversion von den Bläck Fööss.
Wahrhaft meisterlich.

Samstag, Dezember 27th, 2008

Meine Herren,

soviel Hit hätte ich Herrn Gahan ja auch nicht zugetraut:

Kingdom (youtube.com-Video)

Klingt fast wie Depeche Mode.

Technorati-Tags: ,

Dienstag, Oktober 9th, 2007

Konzertbericht: Pascow, gestern, Sonic Ballroom

Als ich irgendwann nach Mitternacht im Sonic Ballroom ankam, hatten Pascow schon längst gespielt. Damit war ja nicht zu rechnen gewesen. Aber ich war sowieso nur zum Verkonsumieren von Alkoholika gekommen, was auch recht gut klappte. Der Auftritt soll übrigens gut gewesen sein. Behauptete zumindest der Gitarrist der Band.

Samstag, Mai 26th, 2007

Beim Trödler an der Ecke…

…kaufte ich zwar nicht, wie Henry Valentino einst, ein Grammophon*, sondern 3 Maxi-CDs der Teen-C-Power-Pop-Dance-Music-Band Bis. Wer nicht weißt wer bzw. was das ist, schaue bei Wikipedia nach und schäme sich.
Gut, ich schäme mich auch, weil ich da ebenfalls nachgesehen habe, und erst jetzt erfahre, dass die drei Schnuckels mittlerweile samt einem Bassisten und einem Schlagzeuger wieder zusammen Musik machen, und zwar unter dem Namen data Panik.
Der Link zur Homepage findet sich im Wikipedia-Artikel, hier ist er aber extra nochmal: http://www.datapanik.co.uk/

Jetzt warte ich nur noch auf eine Europa- (okay: Deutschland- tut’s auch, wenn’s nach mir geht) Tournee durch kleine Clubs, deren Konzerte meinetwegen NOCH besser sein dürfen als das BIS-Konzert vor etwa 7 oder 8 Jahren im Kölner MTC. Obwohl ich mir eine Steigerung kaum vorstellen kann.
Vorsicht: Ist natürlich nix für Punker, nur für Studenten.

===

* Nebenbei: Hat jemand das Lied auf Lager?

Sonntag, Mai 13th, 2007

Beste Band der Welt

am 6.6. 2007 sind The Clash. Hätte ja auch nie gedacht, dass ich das mal sage, aber momentan stimmt’s.

Sonntag, Mai 6th, 2007

Hostage Life

Im kommenden Plastic Bomb findet sich eine CD-Besprechung zur 18-Minuten-CD “Sing for the Enemy” der Band Hostage Life, die sagt, was Sache ist: So definiert sich Punk: Druckvoll nach vorne in die Fresse, Texte voll dagegen, vor Sarkasmus triefend, ohne jede Weltverbesserei, kurz und schmerzvoll. Das beste, was ich in letzter Zeit gehört habe, zumindest im Bereich Punkrock. Ja, so habe ich mir Punk immer vorgestellt.
Nun fand ich das neue Album der Band, “Walking Papers”, als Stream, habe es mir natürlich angehört, und frage mich echt: warum. Klar, da sind einige richtig schöne Sachen dabei, aber sowohl textlich als auch musikalisch ist das alles nicht mal halb so gut wie die Debut-EP.
Schnüff.
Lieber auf http://www.hostagelife.com/ alte Songs anhören.

Samstag, Oktober 28th, 2006

Studentenpack soll erstmal arbeiten gehen und sich waschen

Harte Auseinandersetzungen, Bürgerkriegsatmosphäre an der Kölner Universität., weil das Pack keine Studiengebühren zahlen will. Nachdem sie jahrelang immer nur gestreikt haben – wobei mir bis heute niemand erklären konnte, wie man streiken kann, wenn man nicht mal arbeiten geht -, haben die Studies nun das Rektorat der Kölner Uni besetzt, ohne dass unsereins viel davon mitbekommen hätte.
Abends machten wir einen “kleinen” Spaziergang von Poll nach Ehrenfeld, und kamen in dessen Verlauf auch über die Uniwiesen, als wir Musik hörten, die nach Punkrock klang. Was mochte das sein?
Wir gingen den Geräuschen nach, bis zum Albertus-Magnus-Platz, wo tatsächlich eine – nunja: – Punkband spielte. Im lauen Frühlingsabend kauerte allerlei Studie-Pack auf dem Boden herum, einige Leute übten sich gar im Pogo, was allerdings völlig danebenging: “Ausdruckstanz” ist wohl das treffendere Wort. Vor allem ein Subjekt, das in Shorts, mit freiem Oberkörper und Kiffermähne aussah wie frisch einer Höhle am Strand von Caños de Meca entsprungen, sorgte für einen im Sarg rotierenden Sid. Ekelhaftes Hippiegesocks.
Die Band spielte irgendeine Mischung aus Punk und Hardcore, mir gefiel es nicht, aber es war vollkommen okay, bis einer der Musikanten einen Ansage machte: “Ja, feiert Euch ruhig mal selbst!” und mit diesen Worten auch tatsächlich Leute anfingen, zu applaudieren. “Lauter!” sagte er noch, und wir machten uns vom Acker.

Noch ein Wort an unsere lieben Studierenden: Ich verstehe ja, dass es schade ist, dass man Studiengebühren zahlen soll. Ist echt gemein denjenigen gegenüber, die sowieso schon kein Geld haben. Unsozial, aber echt.
Allerdings trifft das, wenn ich mir die Lage mal so anschaue, auf, wenn’s hochkommt, etwa 2% von Euch armen Bettelstudenten zu, anders kann ich es mir nämlich nicht erklären, warum Ihr mehr Geld für viel zu kleinen Studentenwohnheimzimmer zahlt, als unsereins für eine großzügige 60qm-Wohnung. Ach richtig, weil’s direkt an der Uni ist, schon klar, zweimal fallen, und man ist im Hörsaal. Und vor allem im Belgischen Viertel, wo man so richtig feiern kann. Wie kommt es eigentlich, dass dort zu jeder Tag- und Nachtzeit die Bistros/Restaurants/Kneipen vollbesetzt mit Studie-Pack sind? Wie, bitteschön, könnt Ihr Euch das leisten? Wie wäre es mal damit, sich einfach ein wesentlich günstigeres Bier am Kiosk oder direkt im Supermarkt zu kaufen und sich einfach an die Straße zu stellen?
Ach ja, ist nicht so schick. Studieren ist ja mehr als Lernen. Schon klar. Geht sterben.

Donnerstag, Mai 4th, 2006

Plastic Bomb

Nur, um mal falsche Erwartungen direkt kaputtzumachen: Im kommenden Plastic Bomb (erscheint Anfang Juni) wird diesmal KEIN Artikel von mir zu finden sein, weil ich einfach andere Dinge zu tun hatte, was man eventuell auch daran sieht, wie sorgfältig und ausführlich dieses Weblog in der letzten Zeit gefüllt wurde.

Dienstag, Mai 2nd, 2006

Chefdenker und die stilistische Vielfalt

Ich bezeichne das, was Chefdenker so fabrizieren, gerne als “Meta-Punk”: irgendwo abgehoben, und wenn man noch rätselt, was die Textzeile gerade eben bedeutet haben mag, ist die Band schon circa drei ironische Brüche weiter. Musikalisch ist es ähnlich; “Punk” in dem Sinne ist das nicht, zumindest längst nicht in allen Liedern.
Das zeigte sich letzten Donnerstag vor dem Konzert im Sonic Ballroom, als dort einige Leute in Begleitung eines Ghettoblasters mit der letzten Chefdenker-CD “Eine von hundert Mikrowellen” drin rumstanden: Kam eines der punkigen Lieder, wurde es lauthalst abgefeiert, kam irgendetwas, das irgendwie anders klang, wurde gnadenlos auf “Next” gedrückt – selbst “Mikrowelle” blieb davon nicht verschont.
Ich schüttelte nur unentwegt den Kopf, unterbrochen nur von den Momenten, in denen ich weitere Schlucke Bier in mich hineinkippte.
Das anschließende Konzert war übrigens unglaublich: Stagediver! Publikum, das abgeht.
Und selbstredend kam die “Filmriss”-Einlage mal wieder am besten an.
Ich frage mich echt, was in den kleinen Punkerhirnen so vorgeht.

Dienstag, März 21st, 2006

Abwärts – Breaking News

Heute gegen 14 Uhr kam die Abwärts-Best-Off-Doppel-CD endlich hier an . Zweieinhalb Stunden quer durch die Bandgeschichte. Gleich habe ich sie zum dritten Mal durch (+ desöfteren “mal eben nur die Hits” und zwischenzeitlich einkaufen gehen). – Ich denke, das kann man als gute Quote durchgehen lassen.

Samstag, März 11th, 2006

Hammerhead – the Movie

Meine PUNK-Plattensammlung ist komplett: “Never Mind The Bollocks” von den Sex Pistols und von Hammerhead das weiße Album sowie die 10″. Okay, “Feel the Darkness” von Poison Idea habe ich auch, aber das ist ja eigentlich schon nicht mehr wirklich Punk, wenn man mal richtige Maßstäbe anlegt.
Hammerhead setzten zeit ihres Bestehens Maßstäbe in Sachen Zynismus, geballt mit Atomkrieg-Musik. Live war das mitunter unter aller Sau, mitunter grandios. Und vor allem die Texte: Gegen alle und jeden, und nie (oder zumindest nur selten) traf es die falschen.
Nun arbeitet die Band an einer DVD, die ihr Schaffen dokumentieren soll und sucht dafür noch Leute, die irgendwelche Filmaufnahmen das Thema betreffend rumfliegen haben. Melden sollte man sich über die Homepage.
Im Sommer soll das Machwerk dann erscheinen, zudem soll eine Filmpremiere in einem Bonner Kino stattfinden…

Mittwoch, März 8th, 2006

Country-Barbie

Durch eine Anzeige im Plastic Bomb bin ich drauf afmerksam geworden… Incognito Records, meint Ihr das ernst? Ihr verkauft Johnny Cash-Actionfiguren? Au weia.
cash püppie

Samstag, Februar 25th, 2006

Casanovas Schwule Seite

Gestern im Sonic Ballroom. Wie bereits mehrfach in diesem Qualitäts-Blog angemerkt, war der Sonic Ballroom schon lange ausverkauft gewesen, weil die Betreiber es sich in den Kopf gesetzt haben, ab sofort Vorverkauf für Konzerte abzuhalten, was ich eher doof finde, weil auf die Art niemand mehr spontan und auf gut Glück zu potentiell ausverkaufsgefährdenden Konzerten kommt. Das sah man gestern: Vor dem Laden war kaum was los, draußen war es einfach langweilig. Gut, ich denke mal, dass die Veranstalter das nicht als Minus sehen…
Drinnen war’s hingegen voll, wobei da, denke ich, durchaus noch ein paar Leute mehr hätten reingequetscht werden können, aber ich bin ja schon ruhig. Die Band war das weniger, die war recht laut und vor allem sehr gut. Enorm karnevalistische Ansagen, Caddy nackend am Schlagzeug, gut Druck dahinter und ein Bassist, der extra aus Berlin angekarrt worden war. Das Publikum ging entsprechend ab. Hervorragendes Konzert, wirklich. So wünscht man sich das doch.

Samstag, Februar 25th, 2006

Plastic Bomb #54 ist draußen…

…und ich habe nur den Kopf geschüttelt, als ich die vielen Rechtschreibungs- und sonstigen Fehler in meiner Kolumne gesehen habe. Meine Güte, das sollte echt nicht wieder vorkommen.

Samstag, Februar 25th, 2006