Archive für März, 2007

Kommentare

…habe ich mal wieder abgeschaltet. Kommt sowieso nur Spam rein. Wer was will, kann’s ja mal über das Kontaktformular (s. rechts, “Chris nerven”) versuchen, solange das noch (zumindest einigermaßen) spamfrei ist.

Donnerstag, März 22nd, 2007

Gerade brandheiße Spam-News reingekriegt

…ich zitiere wörtlich:

Das Herstellerwerk, das schon seit 15 Jahren auf dem chemischen Markt exestiert,
bietet seinen Kunden folgende Erzeugnisse an:
- Titandioxid (Titanium dioxide) 99.999 5N, hat folgende Gtekennziffer:
Titanium dioxide content, %, more than 99.999 %
Calcination loss (Gluhverlust), %, less than 3*10-1
Chlorides content, %, less than 1*10-2
Iron (Fe) content, %, less than 8*10-5
Copper (Cu) content, %, less than 7*10-6
Manganese (Mn) content, %, less than 5*10-6
Nickel (Ni) content, %, less than 2*10-6
Cobalt (Со) content, %, less than 5*10-6
Vanadium (V) content, %, less than 5*10-6
Chrome (Cr) content, %, less than 2*10-6
Appearance (Auenansicht) White powder
Alle Erzeugnisse verfgen ber Sertifikate den fhrenden Labors, Sertifikate
des SGS Labor.
Einsatzbereiche:
Faseroptikproduktion Feinoptik und optische Geraetr Elektronik (Plasmatafelproduktion)
Sonderchemi
Mgliche Lieferumfaenge pro Monat betragen von 350 bis 400 kg.
- extrem reinige und nanodispers Tantal-,Zirkonium- (hafniumfrei, Hafniumgehalt
betrgt bis zu 0,05%), Magnesium-, Niob- und Hafniumoxide.
- Titantrihlorid TiCl3 (15% Lsung in Salzsure).
- Hladon- Isobutan R 600 a (ozongefahrlos)
Nach Ihrer Anfrage schicken wir Ihnen gerne Sertifikate, Preisliste, Lieferumfaenge,
sowie die Muster von unseren Erzeugnissen fr Versuchzwecke.
Wir produzieren mehr als 40 Arten von Erzeugnissen, verfgen ber ausgezeichnete
wissenschaftliche Basis fr Entwicklung von neuen Erzeugnissen und Technologien.
Heute bieten wir unseren Kunden einwandfreie technische Mglichkeit an,
auf Grund von Ihren Anfrage neue Erzeugnisse zu entwickeln und Produktionsvolumen
zu vergrern.
Mehrere Informationen knnten Sie auf unsere Internet Seite gucken( die
Adresse bekommen sie nach Ihre Anfrage).

Mittwoch, März 21st, 2007

Kahlschlag

ist das, was einige Bürger momentan dem Grünflächenamt der Stadt Köln vorwerfen. Selbiges hat nämlich nach Jahren der Flaute endlich wieder genug Geld, um in und auf den Grünflächen der Stadt aufräumend ordentlich zu machen. Im Kölner Wochenspiegel vom 14.3. diesen Jahres erklärt der Leiter des Grünflächenamtes dieses Vorgehen u.a. mit “Pflegerückständen”, spricht aber auch Klartext (die falsche indirekte Rede habe ich direkt übernommen):

Unerwünschten Sträuchern, wie der Brombeere, würde ganz gezielt der Garaus gemacht. Schaffung von Transparenz, um Junkies oder Kriminellen keinen Schutzraum zu anzubieten, spiele ebenso eine Rolle wie Gestaltungsvorgaben in Parks mit entsprechenden Sichtachsen.

Mittwoch, März 21st, 2007

Liebe Gudrun Eussner,

in Ihrem Artikel über den französischen Präsidentschaftskandidaten Francois Bayrou schreiben Sie neben vielem, was ich Ihnen jetzt einfach mal so abnehme (ich bin in dem Thema nicht so bewandert), folgende Zeilen:

Was ihn gefährlich macht als Präsident Frankreichs, das ist seine anti-liberale latent anti-semitische Demagogie, das Geld betreffend, l´argent:

und führen dann als Beleg folgende Textstelle aus Bayrous Buch an:

“Das Geld ist am Platze im Rahmen des Nötigen. Jeder braucht es zum Leben, und diejenigen, denen es fehlt, werden lahmgelegt. Wenn aber das Nötige einmal befriedigt ist, darf das Geld den Horizont nicht mehr bestimmen … Einen Unterschied zu machen zwischen Sein und Haben, das ist das Wesentliche eines Gesellschaftsprojektes, und sogar eines Projektes der Zivilisation (S. 78).”

Das ist also anti-semitisch. Ach, ‘Tschuldigung: latent anti-semitisch. Wenn man einen Vorwurf schon nicht so genau belegen kann, schreibt man schnell mal “latent” davor; so muss man nichts beweisen, der Vorwurf bleibt aber bestehen. Ein ganz schönes Cleverle sind Sie, aber echt.
Oder auch doch nicht, denn seien wir mal ehrlich: Dieses Zitat ist als Beleg für Antisemitismus, und sei er noch so latent, keinesfalls geeignet. Höchstens insofern, als dass Sie in diese Zeilen Dinge hineininterpretieren, die man, mit ein wenig bösem Willen, als latenten Antisemitismus bezeichnen könnte.

(Original-URL)

Donnerstag, März 15th, 2007