Dieser Artikel hat zugegebenermaßen überhaupt nichts mit dem purzeligen, süüüüüüüßen Eisbären in irgendeinem deutschen Zoo zu tun, über den ich so gut wie gar nichts weiß, wie dieser Satz schon zeigt – ich weiß ja nicht mal, in welchem Zoo der einsitzt. Andererseits geht es um Linux, also um Pinguine, und damit sind wir wieder ganz nah dran an Knut, Eisbären im Allgemeinen und dazu kommt noch: Es geht um IceWM.
Das ist, grob gesagt, etwas, was Du in Deinem – nur mal als Beispiel – Ubuntu-Linux mittels eines einfachen
sudo apt-get install icewm
nachinstallieren kannst (falls Du das entsprechende Passwort kennst, versteht sich).
Das macht dann – ebenfalls grob gesagt – Folgendes: Wenn Du Linux neu startest, kannst Du ja den Fenstermanager auswählen. Wenn Du da dann IceWm auswählst, ist die ganze Sache auf einmal -zigmal schneller.
Auf meinem Rechner (AMD irgendwas, 256MB RAM) konkret in etwa so schnell wie Win98 es anno dazumal gewesen ist.
Nachteile gegenüber Gnome oder KDE habe ich bisher nicht wahrnehmen bzw. -haben können. Sieht eventuell nicht ganz so toll aus, aber alles funzt*.
Sollte es da Nachteile geben, bitte ich um kurze Mitteilung.
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* Ich bin immer wieder begeistert über die Formulierung “es funzt” in Computer-Foren. Im Rheinland heißt “Funz” nämlich soviel wie “ich meine das weibliche Geschlechtsorgan, ‘Scheide’ ist zu sachlich, und ‘Fotze’ traue ich mich nicht zu sagen”. Ein Hamburger merkte zu dem Thema mal an: “Funz? Kenne ich nicht. Ich weiß nur, was ein Funzkerl ist.”