Archive für September, 2007

Fußball-Urne

Und ich ärgerte mich gestern – wie jedes Mal, wenn ich an dem Laden vorbeigehe – noch darüber, dass ich immer noch keine Digitalknipse habe, um damit die Fußball-Urne im Schaufenster eines Bestatters an der Subbelrather Straße zu fotografieren und das Bild hochzuladen. Hat schon jemand anders anderswo getan, sehe ich gerade. Also verlinke ich das einfach mal:

Die Fußball-Urne

Eigentlich praktisch: Wieder mal eine Menge Arbeit gespart.

Sonntag, September 30th, 2007

Pascow, Chefdenker etc. in Trier

Ich denke mal, da fahre ich hin. 2.10., Ex-Haus.

EDIT: Tue ich doch nicht; der Chefdenkerbus ist schon voll, der Sprit zu teuer.

Mittwoch, September 26th, 2007

Vorbildlicher Umweltschutz

In Frankreich ticken die Kalender anders, vor allem, was den Umweltschutz angeht. So erzählte eine Bekannte, die einst ins Nachbarland auswanderte, dass “im Dorf die Leute zusammenlaufen, wenn man Altglas in den Altglascontainer wirft”. Doch mittlerweile scheint man auch dort mit grünem Gewissen punkten zu können. Denke ich mir zumindest angesichts dieses Etiketts einer Cristaline-Wasserflasche:

Cristaline, französisches Etikett

Die benutzen jetzt also einen Deckel “sans colorant” – stimmt, der ist jetzt nicht mehr blau, sondern durchsichtig. Außerdem ist die Flasche jetzt “plus légère” – das kann ich bestätigen, das Plastik ist jetzt so dünn, dass man die Flaschen kaum noch halten kann, ohne dass man ihren Inhalt verschlabbert. Und dann ist nun auch noch das Etikett kleiner.

Oder, mit anderen Worten: Die sparen jetzt an der Verpackung und verkaufen das als Rettung der Welt.
Ich habe übrigens neulich eine Bierflasche zurück zum Kiosk gebracht, statt sie zu zerschmeißen; bekomme ich jetzt einen blauen Engel oder sowas verliehen?

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Dienstag, September 25th, 2007

Überschrift

Beim Lesen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom Dienstag geriet ich ins Stolpern, als ich einen Artikel über einen schwedischen Karikaturisten las, der Mohammed (Religionsgründer und auch sonst dufter Typ) verhohnepiepelt hat. Ich zitiere mal kurz:

Irans Präsident Mahmud Ahmadineschad versicherte, die Karikatur könne die bilaterialen Beziehungen [zu Schweden] nicht beeinträchtigen. Er sprach von ‘einem dummen Fehler einer unbedeutenden Zeitung’. Die Angelegenheit solle nicht übertrieben werden.

Was, bitteschön, so dachte ich, ist denn mit dem Mammut aus Teheran los, dachte ich mir. Versönliche Töne? Ist der krank?
Doch im Satz danach sogleich Entwarnung:

Der Präsident behauptete, hinter der Publikation stecke eine Verschwörung von Zionisten, die verhindern wollten, dass es zwischen Iran und Schweden gute Beziehungen gebe.

Na also. Alles im grünen Bereich. Und ich hatte mir schon Sorgen gemacht, dass eine der unterhaltsamsten Gestalten der internationalen Politik auf einmal normal wird.

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Samstag, September 22nd, 2007

Antisemit des Monats

…ist ohne Zweifel Richard Dawkins wegen seines Buches “The God Delusion”, welches mittlerweile unter dem Titel “Der Gotteswahn” auch in deutscher Sprache vorliegt. Die Wachhündchen von
Politically Incorrect erklären uns auch, wieso:

Dawkins geht soweit, den Gott Israels mit Worten anzugreifen wie:

“Der Gott des Alten Testaments ist die unangenehmste Gestalt in der gesamten Literatur: Er ist eifersüchtig und auch noch stolz darauf; ein kleinlicher, ungerechter, nachtragender Überwachungsfanatiker; ein rachsüchtiger, blutrünstiger ethnischer Säuberer; ein frauenfeindlicher, homophober, rassistischer, Kinder und Völker mordender, ekliger, größenwahnsinniger, sadomasochistischer, launisch-boshafter Tyrann.”

Solche Ã?ußerungen können wir nur als eines bezeichnen: antisemitisch!

Oh ja, Antisemitismus pur. Schon klar. Schlimm, wirklich schlimm. Dass so etwas nach den bitteren Erfahrungen des Dritten Reiches überhaupt noch möglich ist. Dürfte das schlimmste Buch seit “Mein Kampf” sein. Mindestens.

[ERGÃ?NZUNG (29.9.07)]: Die Dame, welche diesen Artikel verfaselt hatte – offensichtlich so eine evangelisch- oder so-Pastorin aus der Schweiz – schreibt nicht mehr für PI. Schade. Vor allem schade, dass PI dann auch noch ihre gesammelten Artikel vom Netz genommen hat (weswegen obiger Link auch nicht mehr funktioniert). Über die Gründe hier nachlesen, inklusive empatischer Kopfhoch-Kommentare des PI-Kommentatoren-Mobs (“Schade, schade – aber da war wohl der Druck zu stark. Es kann nicht jeder solch einen Mut, wie zum Beispiel Luther haben und gegen die herrschende political corectness aufzubegehren”).

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Freitag, September 21st, 2007