Das Lego-Syndrom

In jungen Jahren spielte ich gerne mit Lego. Wahrscheinlich täte ich das auch heute noch gerne, doch macht mir da die Gesellschaft einen Strich durch die Rechnung, die es als inakzeptabel erachtet, wenn Einunddreißigjährige dies tun.
Wie gut, dass mir eines Tages auffiel, dass man Computer nicht nur anwenden, sondern auch programmieren kann, was im Prinzip genau dasselbe ist, wie mit Lego zu spielen: Man baut sich seine Programme Stück für Stück zusammen, hier ein Klätzchen Code, da ein Klötzchen Code, bastelt herum, stunden-, tage-, wochenlang, bis alles ineinandergreift, gut aussieht, eine runde Sache ist, kurz und gut: so ist, wie es sein soll.
Das fertige Programm benutzt man dann einige wenige mal und verliert die Lust daran.
Das Bauen, nicht das Spielen macht Spaß, egal, ob es sich um eine Lego-Raumstation oder – nur als Beispiel – ein Weblog-System handelt, welches man dann später, wenn alles mal fluppt, auszubauen gedachte.
An anderer Stelle hatte ich mir so ein Blogging-Skript in PHP gebaut, dann drei bis vier Beiträge gepostet, danach kam nichts mehr. Also auch keine Veranlassung, daran herumzubasteln. Ist ja auch irgendwie doof.
Darum gehe ich dieses Mal den anderen Weg: Ich stelle mir eine Blogging-Software hin, die andere programmiert haben, und vielleicht – so denke ich mir – passiert hier dann auch mal öfters (und vor allem ausdauernder) etwas. Schau’n wir mal.

Sprich irgendwas:

Weil wegen ist ja so: Viel Spam, der so reinkommt. Eigentlich alles in Englisch. Weswegen ich eine Pfui-Wort-Liste aufgesetzt habe, auf der ausschließlich englische Wörter stehen. Sollte eines dieser Pfui-Wörter in Deinem Kommentar vorkommen, wird der gekillt. Also: Man schreibe Deutsch.
Nebenbei sei noch angemerkt, dass auch Bandnamen (und -titel) häufig englischen Idioms sind; statt "Cock Sparrer" würde ich persönlich C.Sparrer oder so schreiben.")

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