Und wieder eine neue Saubande,
die durch’s globalisierte Dorf gejagt wird: Die Yindies, eine neue Variante der Yuppies. Was sie so anders macht: sie sind independent. Was sich darin äußert, dass sich mit iPods durch die Gegend rennen, Caffee Latte bei Starbuck’s trinken, natürlich in den Metropolen dieser Welt wohnen und vor allem nicht die großen Marken, die alle kaufen, kaufen, sondern ganz individuell kleine Namen. Mit anderen Worten: Kanonenfutter für Apple und andere Lifestyle-Firmen, die das wohlig-coole Gefühl von Anderssein verkaufen.
Und jetzt alle auf Drei: “Wir sind alle Individuen!”
Eigentlich schreibe ich diese Zeilen auch nur, weil seit Freitag alle drüber schreiben, sei es nun die Presse, seien es anderen individuelle Blog-Autoren wie ich. Wobei ich mich nicht so recht entscheiden kann, ob ich nun über Yindies lästern, an mir selbst den großen Yindie-Test vornehmen oder darüber meckern soll, dass momentan alle drüber schreiben.
Naja, Hauptsache, mal was zu dem Thema geschwafelt. Dafür sind Weblogs schließlich da.