Geht doch

Die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing (SPD) hat einen Bericht zurückgewiesen, wonach sie mit höheren Preisen auf Bier und Wein den Alkoholkonsum eindämmen will. “Bei dem Aktionsprogramm Alkoholprävention handelt es sich um ein nicht abgestimmtes Papier”, erklärte Bätzing am Samstag. Es enthalte keine Forderung nach einer Steuererhöhung für alkoholische Getränke. “Es soll lediglich wissenschaftlich untersucht werden, welchen Einfluss der Preis von Alkohol auf das Konsumverhalten hat – darüber hinaus werden keine steuerpolitischen Maßnahmen erwogen.”

Würde mich jetzt nur interessieren, ob das wirklich so stimmt, oder die Dame soviele Morddrohungen erhalten hat, dass sie nun zurückrudert.

Sonntag, Dezember 21st, 2008

Das darf ja wohl nicht wahrstein

Die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing (SPD) will höhere Alkoholpreise in Deutschland durchsetzen. Die deutschen Steuersätze für Bier und Wein seien im europäischen Vergleich niedrig, dadurch sei der Zugang zu Alkohol viel zu einfach. Vor allem Koma-Trinkern will sie damit den Hahn abdrehen.

Super. Nach der Umverteilung von unten nach oben, die die Reichen immer nur reicher gemacht hat, obwohl die Money eh’ zuhauf haben, nach der Ausbeutung der Arbeiter- und Prekariatsklasse, soll jetzt auch das Saufen Privileg der Die-da-obens sein. Ich glaube, ich spinne. Was, bitteschön, sollen denn jetzt die ganzen arbeits- und obdachlosen den ganzen Tag lang tun? Leitungswasser trinken? Nichts? Oder eine Revolution?
Nee, so geht das nicht, liebe SPD. Kein Wunder, dass sich der kleine Mann von der Straße mittlerweile nicht mehr von Dir vertreten fühlt. Ich denke mal, die Sozialdemokratische Partei Deutschlands landet bei den nächsten Wahlen endgültig im Promillebereich.

Samstag, Dezember 20th, 2008