Es sitzt sich recht gut hier. Im Rücken ein Brunnen, der gerade Dürre hat, die Hauptstraße vor mir, auf der viel Blech unterwegs ist. Ein Spatz schleicht sich, Hüpfer für Hüpfer, an die Krümel meines Essens heran. Ich genieße den Schatten, wobei ich etwas trinke, was die Einheimischen als Kaffee bezeichnen. Eine Bezeichnung, die dieses Getränk, im Gegensatz zu dem gefilterten Dünnschiss, der in der Heimat als Kaffee serviert wird, auch verdient hat. Gleich geht es wieder hinaus in die Mittagssonne (die gar nicht mal so gnadenlos ist, denn es ist Mitte September), um sich weiter die Stadt und ihre Gebäude anzuschauen. Es gibt zu tun. Und zwar noch sehr viel. Und es gibt immer noch Dinge, die lassen sich nicht im Sitzen erledigen.

Schreibe einen Kommentar