Was man nicht so alles nicht mitbekommt. Sonntag, ich betrete einen Kiosk, auf der Suche nach einer Tüte Chips. Der Mensch dort ist freundlich wie immer, starrt aber während des gesamten Bezahlvorgangs auf seinen Laptop. Auf dem Heimweg denke ich mir „WM-Finale“ und schaue daheim mal ins Internet, wie es dort denn steht. Aha, ich scheine den Mann mitten im Elfmeterschießen gestört zu haben. Das tut mir, bei aller Verachtung für Menschen, die sich für Fußball interessieren, dann doch leid.

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Einige Tage später durchsuche ich meine Tonträgersammlung nach Musik der englischen Band The Specials, so wie wir alle es an jenem Tag getan haben. Die Ausbeute ist eher mau: Eine Single vom Flohmarkt („Gangsters“) und eine MP3-Datei, die ich neulich mal kaufte, weil ich den in ihr enthaltenen Song dringend für einen Mix benötigte („Do Nothing“). Ich bin zwar kein großer Ska-Freund, aber das ist dann selbst mir zu wenig. Zumal The Specials eine der wenigen Bands des Genres sind, deren Songs so gut sind, dass die Musikrichtung nicht sonderlich stört.

Die Situation erinnert mich ein wenig an 2017, als ich anlässlich des Todes von Grant Hart meine erste Hüsker Dü-Platte kaufte. Das darf man ja eigentlich auch keinem erzählen.

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Sollten irgendwann Mitglieder von Les Thugs sterben, wird mir das nicht passieren; gerade gestern kam ein Paket aus Frankreich an, ich hatte mich quer durch ihre Bandcamp-Seite gekauft. Hier die Frage an die Fachleute: Wo sortiert man die ein? Unter „T“ oder doch eher unter „L“?

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Warten auf den Feierabend. Noch eben Jahreswechselgewäsch auf die Website hochladen und pro forma das Telefon erst in zwei Stunden auf stumm stellen. Zwischen all‘ der Hektik finde ich dann doch noch Zeit, einen Text bei Facebook hochzuladen; nämlich diesen. Zugegebenermaßen hätte man ihn der Welt besser erspart. Soll nicht wieder vorkommen. Schließlich ist gleich Feierabend.

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