Das sollte man wissen, wenn man von Düsseldorf aus fliegt: Gate C44 ist der Geheimtipp. Dort steht nämlich der Automat, bei dem die Flasche Wasser nur ein Euro fuffzich kostet, nicht drei Euro, wie an den anderen Getränkekästen.

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Ich sitze unter Palmen, nahe am Wasserfall. Eine Oase inmitten der Wüste. Eine überdachte Oase. Genau genommen eher eine Oase in einem großzügig dimensionierten Flughafen an der Küste in Katar. Von Inneneinrichtung verstehen sie hier jedenfalls etwas. Jedenfalls mehr als in Düsseldorf. Oder vor den Toren Istanbuls, wo der neue Großflughafen ähnlich geschmackvoll ist wie der amtierende türkische Präsident.

Ich hatte mich ja auf die Fußball-WM (der Herren) gefreut, wo ich schon über Katar reise, nur bin ich dafür wohl ein bis zwei Monate zu spät dran. Verdammt.

Vielleicht hätte ich mir die sicherlich sachliche Doku über Infamo Infantino auf dem Herflug anschauen sollen, Qatar Airways hatte sie jedenfalls im Medienangebot. Irgendwo zwischen Hollywood, Bollywood und afrikanischen Filmen. Der Versuch, in eine Komödie mit Jennifer Lopez reinzuschauen, scheitert am Dröhnen der Motoren. Tragisch.

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Langsam wird es draußen hell. In der Ferne ist die Skyline von Doha zu sehen. Gleich müsste auch klar sein, zu welchem Gate ich mich bezüglich meines Anschlussfluges begeben muss. Stress hier Transitland. In zwei Stunden geht es ja schon weiter. Und viel zu tun außer irgendwas zu posten, um wach zu bleiben, ist hier auch nicht. Vielleicht einfach noch was unter Palmen lustwandeln.

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