Und dann sitzt man da im Schneidersitz in einem kleinen Haus in einem fast noch kleineren Dorf auf dem Bett der Familie und isst, was aufgefahren wird. Das Bengali Food, das vor uns auf der Matratze steht, ist sehr, sehr gut, von angenehmer Schärfe und vielfältig. Reis, diverse Gemüse, diverse Fleische, dazu Dahl, also Linsen. Die Gastgeber stehen vor dem Bett in dem nicht allzu großen Schlaf-Slash-Wohnraum (der auch noch einen großen Kühlschrank beherbergt) und schauen gebannt, ob die wichtigen Gäste das Essen denn wohl auch mögen. Tun sie, allerdings stehen direkt anschließend noch drei Stunden Autofahrt an, an deren Ende das nächste Mahl wartet.

Seit unserer Ankunft in einem großen teuren Jeep ist das ganze Dorf, oder sind zumindest große Teile davon, zusammengelaufen, haben uns bestaunt und tun es immer noch, während irgendwo einige Häuser weiter irgendein heiliger Mann sehr laut irgendetwas kräht. Es ist hier sehr anders als im großen Dhaka, wo der Verkehr nicht aus Hühnern, sondern Autos besteht, ruhiger, angenehmer, grüner, entspannter. Aber irgendein Muezzin tönt immer.

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